Tagestipp

Heute, 22:03 Uhr SWR2

SWR2 lesenswert Gespräch

Reisen in die Wirklichkeit Katja Riemann über ihr Buch "Jeder hat. Niemand darf" Moderation: Insa Wilke (Aufzeichnung vom 21. Februar 2020 in der Alten Feuerwache Mannheim) Die Schauspielerin Katja Riemann war mehrere Jahre als UNICEF-Botschafterin auf Reisen. In ihrem Buch "Jeder hat. Niemand darf." erzählt sie von Menschen, die täglich versuchen, die Welt etwas besser zu machen: Von zwei Ärzten, die im Ostkongo gegen Vergewaltigung als Kriegswaffe kämpfen. Von einer Frau, die in Dörfern im Senegal über Mädchenbeschneidung aufklärt. Ihr Buch ist den Kindern gewidmet, die in Nepal von Menschenhändlern verkauft werden, und denen, die in Rumänien auf der Straße leben. Ein Buch mit Herz und Humor, das von großer Not erzählt. Und das zugleich zeigt: Die Welt muss nicht so sein, wie sie ist. Wir können sie verändern.

Konzerttipp

Heute, 14:05 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Benjamin Schmid, Pekka Kuusisto und Ilya Gringolts, Violine; James Boyd, Viola; Sebastian Klinger, Violoncello, Nicolas Altstaedt, Violoncello; Knut Erik Sundquist, Kontrabass; Irena Kavcic, Flöte; Matthew Hunt, Klarinette; Bram van Sambeck, Fagott; Tine Thing Helseth, Trompete; Cristina Barbuti, Alexander Lonquich und Aleksandar Mad?ar, Klavier; Johannes Fischer, Schlagwerk. Robert Schumann: Carnaval op. 9 * Camille Saint-Saëns: Le Carnaval des animaux * Bohuslav Martinu: La Revue de cuisine (aufgenommen im Juli 2014 auf Burg Lockenhaus im Rahmen des "33. Kammermusikfestes Lockenhaus 2014"). Präsentation: Gerhard Krammer

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

In die Sterne Von Calle Fuhr Sprechen über den Verlust des Babys Regie: Petra Feldhoff Anschließend: WDR 3 Foyer

Featuretipp

Heute, 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Commedia dell´arte Vom Spiel mit den Masken Dario Fo Der Harlekin im Welttheater Das Kalenderblatt 25.2.1994 Christo darf den Reichstag verhüllen Von Herbert Becker Commedia dell´arte - vom Spiel mit den Masken Autorin: Gabriele Knetsch / Regie: Martin Trauner Die Commedia dell"Arte war über 200 Jahre lang in ganz Europa lebendig. Sie war ein italienischer Exportschlager - denn die Wandertruppen führten ihre Künste in Spanien, Deutschland oder Russland auf einfachen Bretterbühnen auf; sie spielten für zahlendes Publikum auf den Plätzen der Städte, aber auch bei Hofe. Diese Truppen galten als erste professionelle Schauspieler in Europa überhaupt. Vor allem in Frankreich hatte die Commedia dell"Arte Erfolg - sie wurde in Paris als "Théatre Italien" zu einer eigenen Institution. Der geizige Kaufmann Pantalone, der salbadernde Dottore oder die komischen Dienerfiguren gehörten Jahrhunderte lang zum Figurenpersonal. Ihre Rollen waren festgelegt - so wie auch ihre Masken. Commedia dell"Arte Stücke wurden nicht schriftlich fixiert, sie lebten vielmehr von der Improvisation und von der Virtuosität der Schauspieler. Die Aufführungen muss man sich vorstellen als eine Mischung aus Theater, Akrobatik, Musik und Slapstick. Auch wenn die ursprüngliche Commedia dell"Arte heute untergegangen ist - so leben doch Figuren wie der Harlekin in der europäischen Volkstradition bis heute weiter. Gabriele Knetsch begibt sich in ihrer Radio Wissen-Sendung "Vom Spiel mit den Masken" auf eine Spurensuche nach dieser faszinierenden Theaterform. Dario Fo - der Harlekin im Welttheater Autor und Regie: Martin Trauner Kommunist, Streiter für die Benachteiligten und großer Geschichtenerzähler war er. Aber: ein Narr, ein Komödiant, ein Schelm wollte er sein. Er selbst sah sich wohl am liebsten in der Rolle seines Lebens, die er sich auf den Leib geschrieben hatte: die des Harlekins, des Gauklers. Dario Fo (1929-2016), Sohn eines Eisenbahners und einer Bäuerin schuf zusammen mit seiner Frau Franca Rame über 80 Theaterstücke: um als Autor und Schauspieler die Weltläufte zu demaskieren. Und Dario Fo hatte damit nicht nur in Italien Erfolg. In Deutschland etwa gehörte er mit seinen Stücken, mit seinem kabarettistischem Theater, lange Zeit zu den meistgespielten Autoren. 1998 ehrte das schwedische Nobelkomitee ihn für seine Leistung: "Ein seriöser Satiriker sei er, aber auch im besten Sinne des Wortes: Ein Gaukler." Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu

Podcast

Bayern 2

#01 Wilhelm Busch - Dichter, Zeichner, Kinderschreck

Jeder kennt sie: Die Bildergeschichten von Wilhelm Busch: Max und Moritz, die fromme Helene oder Plisch und Plumm. Und viele seiner Reime sind sprichwörtlich geworden, z.B. "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr".

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WDR

The Cruise (8/8): Die Nacht der Gottesanbeterin

Teil 8 -Thriller- Die tödliche "Nacht der Gottesanbeterin" steht bevor. Verzweifelt sucht die Truppe einen Ausweg. Angeblich soll ihnen "das Geheimnis der Insel" helfen, das Spiel zu gewinnen. Aber wie sollen sie das Geheimnis finden? Und wie können sie es zu ihren Gunsten nutzen? // Von Edgar Linscheid und Stuart Kummer / Regie: Stuart Kummer / WDR 2014 / www.hoerspiel.wdr.de

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